THIRD FLOOR

Kunst bis € 3.000

EINLADUNG

Zur Vernissage unserer Ausstellung laden wir Sie
und Ihre Freunde herzlich ein in die

Atelierräume der Brillux Fabrik
Elsenheimerstr. 15, Rückgebäude
80687 München

Vernissage , Dienstag, den 14. Februar, 19 Uhr

Ausstellung, Mittwoch, den 15. Februar bis Samstag,
den 18. Februar, jeweils von 14 - 19 Uhr

Finissage am Sonntag, den 19. Februar von 15 - 18 Uhr

Wir zeigen Arbeiten von:
Horst Thürheimer - Claudia Rößger - Stephanie Senge - Mojé Assefjah - Helmut Geier - Wolfgang Ellenrieder - Hans Engels - Heiko Herrmann - Marina Herrmann - Hannelore Kroll - Bettina Rheims - Isabelle Dyckerhoff - Roy Lichtenstein - Harding Meyer - Andreas Leikauf - Susanne Thiemann - Angelika Ecker-Pippig - Barbara Trommeter & Georg Szabo - Nele Ströbel - Hex

 


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Jean-Yves Klein
"Skulturen, Malerei & Zeichnungen"

Galerie Gegenwart
Bienleinstorstr. 23, 76227 Karlsruhe
 

Ausstellung

27. November - 23 Dezember 2011 Mi + Do 15 - 19 Uhr, Fr + Sa 10 -14 Uhr

 


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Helmut Geier
"Going up ..."

Steinheilstr. 10
85737 Ismaning

Ausstellung

Besichtigung nach telefonischer Vereinbarung (0171) 817 60 44

 


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BRIGITTE
HENNINGER
ART

Einladung zur Vernissage

Dienstag, 22. November 2011
19 - 22 Uhr

Donaustr. 38
81679 München

Ausstellung

23.11 - 16.12.2011
Di - Fr 14 - 19 Uhr
Sa 12 - 16 Uhr

BRIGITTE HENNINGER ART

Mobil (0172) 899 88 86
info@Henninger-Art.com

 


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Stephanie Senge

Einladung zur Vernissage

am 18. November 2011, 18h

18m Galerie
Akazienstr. 30
10823 Berlin

Ausstellung

18. November - 18. Dezember 2011
jewils ab 18 Uhr
 

 


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Cornelia Effner

Einladung zur Vernissage

am 13. November 2011, 17h

Galerie Bernsteinzimmer
Großweidenmühlstr. 11
90419 Nürnberg

Ausstellung

13. November - 11. Dezember 2011
Samstag und Sonntag 15h - 19h

Cornelia Effner zeigt Aquarelle, Zeichnungen und Objekte im Bernsteinzimmer.
 

 


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Bodo Rott

rund gemalt und bunt gehauen

Bodo Rott  & Yasam Sasmazer

Eröffnung der Ausstellung: Samstag, 22.10. 2011, 18 h

Ausstellungsdauer:
23. 10. 11 bis 20. 11. 11

Es spricht: Stefan Scherer
künstlerischer Leiter A K 6 8

Arbeitskreis 68, Künstlergemeinschaft Wasserburg am Inn e.V. Schmidzeile 8, 83512 Wasserburg am Inn

 


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Stephanie Senge
Susanne Thiemann

Kunstrausch 11
RischArt_Projekt 2011

Zur Eröffnung der Ausstellung

am Dienstag, 11. Oktober 2011
um 19 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde
herzlich ein

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Hannelore Kroll
Sommerloch

"Tag des Denkmals" im Gaswerk Augsburg
August-Wessels-Straße 30, 86156 Augsburg
11. September 2011, 11-18h

Neue Malerei von Studierenden und Absolventinnen
der Akademie der bildenden Künste München

 


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Monika Huber, Cut, Öl auf Nessel mit Stahl, 2010, 60 x 65 cm
 

Monika Huber

Galerie Friedrich Müller
Moderne Kunst
Braubachstrasse 9 D-60311 Frankfurt am Main
 

3. September - 29. Oktober 2011

 

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen zur

Ausstellungseröffnung:
2. September 2011, 19 Uhr


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EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG

INTERMEZZO

VERNISSAGE
Donnerstag. 19. Mai 2011, 19 Uhr
Türkenstrasse 16, 1. Obergeschoss
80333 München

AUSSTELLUNG
Freitag, 20. Mai bis Sonntag, 29. Mai 2011, 12 - 20 Uhr

BRIGITTE HENNINGER
Mobil +49 172 899 88 86
brigitte@henninger-art.com

NYMPHENBURG ART STUDIOS
Mobil +49 151 52 60 06 68
nymhenburgstudios@googlemail.com

Kate Brinkworth, Ten and Eight Ball, 2008, Öl auf Leinwand, 163 x 224 cm
 

Wir freuen uns, Sie zu unserer Ausstellung INTERMEZZO in den neuen eleganten Räumen in der
Türkenstrasse 16 einzuladen. Wir zeigen Arbeiten von:

   

 

Marija Mandic, Déjà-vu, Diptichon, 2011, Acryl auf Leinwand, 150 x 200 cm

 


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Water Meadow, 2011, Eitempera auf Holz, ø 50 cm
 

Mojé Assefjah

Galerie Tanit
Maximilianstr. 45, 80538 München
 

8. April – 28. Mai 2011

 

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen zur

Ausstellungseröffnung:
7. April, 18 - 21 Uhr


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Berliner Bilder 22, 2007. Öl-Nessel, 200 x 170 cm
 

Isabelle Dyckerhoff– FARBRÄUME

Ruth Pläcking
berlin art scouts
kleinundpläcking group gmbh
sophienstraße 25 . 10178 berlin

 

5. Februar – 1. April 2011, Mi – Sa 13 – 18 Uhr u.n.V.

 

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen zur

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 4. Februar, 19 - 21 Uhr


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artports - Empfehlung der Woche:
berlin art scouts, Sophienstraße 25, D-10178 Berlin, Öffnungszeiten/Opening hours: Tue-Sat 1-6 pm

Isabelle Dyckerhoff

Farbe ist Vielfältigkeit. Sie entsteht mit und im Licht, sie ist veränderlich und beinhaltet Farbklänge, die sich je nach Lichtfall auffalten, verbergen und auf diese Weise eine Opazität entstehen lassen, die uns an Farben so fasziniert.

Um eine Farbe zu bezeichnen benutzen wir Wörter, die Eigenschaften eines Farbtons bestimmen, die Abstufungen des Lichtfalls beschreiben oder die auf sinnliche Erfahrungen mit einer Stofflichkeit verweisen. Ein Blau kann ein Ultramarinblau oder Azurblau sein, ein Kobaltblau oder ein Berliner Blau – es erzählt durch seine Bezeichnung immer etwas über seine Entstehungsart und über eine Wesenhaftigkeit – wie über Meere und Himmel, flüssige und lichtdurchlässige Stoffe und über die Erfahrbarkeit von Natur. Farben sind daher immer auch Vorstellungsräume – Imaginationsfelder für Erinnerungen an Natur und die Sinnlichkeit von Dingen.

Isabelle Dyckerhoff malt Farb-Räume, die all diese Eigenschaften und Wesensmerkmale von Farbe in sich tragen. Das Erinnerte und Imaginative der Farbe, die darin liegende Zeitlichkeit formt sie in ihrer Malerei aus und stellt diese neben deren Klangreichtum. So entsteht in ihren Bildern eine große Spannbreite von Farbigkeit und Sinnlichkeit. Das Spiel von warmen und kühlen Farbtönen, die haptische Präsenz von aufgetragener oder lasierender Farbe wachsen zu einem vielfältigen Raum für Farbe. In diesem gestisch reduzierten Feld der Malerei, dessen Wesenhaftigkeit durch Offenheit und einem Zulassen entsteht, entwirft die Malerin lyrische Bilder.

Birgit Szepanski, Die Leichtigkeit der Farbe (Auszug)
Foto: Horizonte 4, 2009. Öl-Leinwand, 200 x 230cm.


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Ilana Lewitan

Zur Eröffnung der Ausstellung

Perspektiven 2011
Endhardt  Killisch  Lewitan  Varzandeh

am Donnerstag, den 17. Februar 2011
von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Begrüßung und Einführung: Elisabeth Schulte
Die Künstler sind anwesend. Dauer der Ausstellung: 18.2.–27.3.2011

GALERIE NOAH GmbH
Im Glaspalast 1, 86153 Augsburg

Öffnungszeiten: Di – Do: 11–15 Uhr  -  Fr, Sa, So, Feiertage: 11–18 Uhr


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nosch

paintings on paper

held at BRNO GALLERY CZ

on 17 february 2011, 6 p.m.

curator: ilona vichová, hudební

the exhibition is open until 1 april 2011
open dayly from 10 a.m. to 5 p.m.
closed at weekends

1. art consulting brno, BRNO GALLERY CZ
malinovského nám. 2, 602 00 brno


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Monika Huber

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung

Stationen II

am Freitag, den 17. September 2010 um 19 Uhr
in der Neuen Galerie Dachau

Begrüßung Landrat Hansjörg Christmann
Einführung Dr. Erika Wäcker-Babnik

Die Ausstellung dauert
vom 18. September bis zum 31. Oktober 2010 Finissage: 31. Oktober 2010,17 Uhr Neue Galerie Dachau Brunngartenstr. 5, Dachau Mi-So 13-17 Uhr


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Im Reich der malenden Prinzessin

Hausbesuch bei der Künstlerin Feodora zu Hohenlohe-Oehringen am Schiffbauerdamm

Berliner Morgenpost vom 8. Juli 2010

Von Anja Mazuhn

Die "Kreuzberg" gleitet vorbei, das Ausflugsschiff "Charlottenburg" hat am anderen Ufer festgemacht. Vom Bahnhof Friedrichstraße wehen verzerrte Lautsprecherdurchsagen und das Quietschen anfahrender Züge zum Schiffbauerdamm herüber.

Touristen und Geschäftsleute sitzen unter knallroten Sonnenschirmen mit Blick auf die Spree, die Häuserzeile im Rücken. "Kosmetikstudio" steht auf einem der Klingelknöpfe, "Augenärztin" auf einem anderen. Den Knopf mit der Aufschrift "Malerin" sucht man vergebens.

 

Selbstbewusste Malerin:"Meine Bilder sind nicht so husch-husch mit einem Pinsel einmal drübergewischt, sondern genau erforschend"

In der großen Altbauwohnung der Künstlerin im dritten Stock ist es angenehm kühl. Vom Küchenfenster aus blickt man auf die - an diesem Vormittag verwaisten - Garderobenräume des Berliner Ensembles. Feodora Prinzessin zu Hohenlohe-Oehringen bereitet Latte macchiato zu. Auf einem Tablett ordnet sie akribisch Gläser, Servietten, ein Gefäß mit Erdbeeren und eine Schale mit Ingwerstückchen an. Wie ein Stillleben sieht das Ergebnis aus - fertig zum Verewigen in Öl. In der Wohnung gibt es einige solcher Arrangements: Silberleuchter und Vasen mit üppigen Gartenblumensträußen, die auf alten Koffern und Antiquitäten stehen. Auf Beistelltischen drapierte Döschen und Lampen. Oder Bücher, Kinderfotografien und Miniaturspielzeuge, die eine Vitrine füllen. Die Wände zieren Arbeiten von Feodora Hohenlohe. Sie zeigen Menschen- und Tierporträts, aber auch alte Schuhe, eine Stadtansicht Amsterdams, ein Fernglas, einen Apfelblütenzweig und abstrakte Fantasien.

Im geräumigen Atelier mit Wasserblick, in dem Feodora Hohenlohe auch Sammler empfängt und Ausstellungen vorbereitet, schützen zugezogene Vorhänge aus Nessel vor der Sonne. Auf dem Parkettboden kleben hier und da Streifen - Markierungen für die Staffelei. "Ich bin in einen künstlerischen Zweig meiner Familie geboren", sagt Feodora Hohenlohe, die die Geschichte ihrer Ahnen bis ins elfte Jahrhundert zurückverfolgen kann. "Mein Vater war beim Theater. Von daher bin ich relativ unorthodox aufgewachsen.

 

Sie nennt es "Eremitenjob": Feodora Hohenlohe im Atelier an der Staffelei

 

 

 

 

 

Oder sagen wir mal: Unorthodoxer als manch einer meiner Standesgenossen." Über ihre Kindheit berichtet die Malerin: "Geboren bin ich in Bayern, aufgewachsen bin ich ständig umziehend. Das kam durch den Beruf meines Vaters. Er war am Theater, hat klassisch angefangen als Schauspieler, später war er Regisseur, Oberspielleiter, Intendant. Auch meine Stiefmutter war Schauspielerin. Meine Klassenkameraden beneideten mich sehr um mein unkonventionelles Zuhause. Und ich guckte mit Sehnsuchtsblick auf die ganz regelmäßigen Dinge wie: Um 12 wird gegessen. Bei uns gab es das nicht. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich sehr froh darum bin. Weil es mir eine Beweglichkeit gegeben hat, die in meiner Natur nicht angelegt ist. Dadurch kann ich mich schnell auf neue Situationen einstellen. Schneller als ein Stier normalerweise." Ursprünglich, sagt Feodora Hohenlohe, die Oberteil und Rock aus Leinen und dazu Perlenkette und roten Lippenstift trägt, habe auch sie Schauspielerin werden wollen. "Dann lernte ich den Maler Peter Schermuly kennen, der mein Lehrer wurde. Er hat mein Talent erkannt, mich gefördert und darin bestärkt, diesen Weg tatsächlich zu gehen. Man muss erst einmal die Techniken erlernen. Das habe ich bei ihm in alter Ateliertradition getan. Die Großen sind alle zu einem Meister gegangen und haben angefangen, Leinwände aufzuspannen oder eine Zeichnung zu übertragen. In dieser Weise mitarbeitend habe ich gelernt. Alles Talent der Welt allein reicht nicht und nützt Ihnen nichts. Das Geheimnis jeder Kunst ist: Talent ja, aber der Rest ist üben, üben, üben."

Ist sie beim Malen geduldig? "Eigentlich bin ich in vielen Dingen sehr ungeduldig. Ich kann wahnsinnig zornig sein und ausrasten, aber in der Malerei bin ich wahnsinnig geduldig. Ich bleibe so lange dran, bis es so aussieht, wie ich mir das vorstelle. Ich bin auch kein wegschmeißender Künstler. Es gibt ja welche, die produzieren bei Papierarbeiten zwanzig Blätter, werfen 18 weg und behalten zwei. Das mache ich nicht. Ich arbeite an einer Sache sehr intensiv und so lange, bis ich das erreicht habe, was ich möchte. Meine Bilder sind nicht so husch-husch mit einem großen Pinsel einmal drübergewischt, sondern genau erforschend. Wir glauben, wir wissen etwas über etwas. Aber das stimmt nicht. Wir schauen auf eine Wiese und sagen: Die ist grün. Es stimmt nicht. Wenn wir nur grün nehmen, dann wird es Kindermalerei."

Ist Geldverdienen für sie ein Thema? "Ich musste immer von der Malerei leben. Wir hatten keine Ölquellen. Ich habe das durchaus als Druck empfunden, aber auch als eine unglaubliche Chance. Wäre ich klischeehaft aufgewachsen, wie man so die Klischees oder Vorurteile über Adel hat - die ja wie alle Klischees mal zutreffen können, aber in sehr vielen Fällen treffen sie keineswegs zu -, dann hätte ich unter Umständen nicht den Schwung gehabt. Künstlern wird oft nachgesagt, sie seien versponnen - ich kenne nur sehr realitätsbezogene Künstler. In einem freien Beruf kommt nicht am Monatsende die Summe X, da kommen Rechnungen."

1997 zog Feodora Hohenlohe von München an den Schiffbauerdamm. "Ich wollte den Prozess der Wiedervereinigung nicht an mir vorübergehen lassen. In München war das Interesse dafür mehr als gering, um das mal vorsichtig auszudrücken." Auf Schloss Ippenburg im Landkreis Osnabrück hat sie bei Freunden eine Zweitwohnung - ihr Kontrastprogramm zum Schiffbauerdamm.

Zum Freundeskreis der Malerin gehören Theaterdramaturg Hermann Beil , Maler Johannes Grützke (Feodora Hohenlohe ist Patentante seiner Tochter) sowie Opernregisseur Nikolaus Lehnhoff . Von Zeit zu Zeit lädt sie Gäste in ihr Atelier. "Alles lebt durch Kontraste. Das ist wie in der Malerei. Wenn ich eine Helligkeit malen will, muss ich die Dunkelheit verstärken. Und so wird mein Eremitentum kontrastiert durch Gesellschaften, die ich gebe." Worauf sie bei der Auswahl ihrer Gäste achtet? "Mir ist wichtig, dass es eine lustige Mischung ist. Es gibt Gesellschaften, wo man hingeht, und das sind dann nur Rechtsanwälte. So reizend Rechtsanwälte sind - wenn es nur Anwälte sind, ist es langweilig."

Ein paar Meter von Feodora Hohenlohe entfernt steht ihre Staffelei. Ein Tischchen bietet Platz für Pinsel und Farben. Was für ein Gefühl ist das eigentlich, wenn man vor einer leeren Leinwand sitzt und anfängt zu malen? "Soll ich Ihnen mal ein Geheimnis verraten? Ein Bild zu beginnen ist herrlich", sagt Feodora Hohenlohe und rollt dabei lustvoll das "r". "Ich könnte jeden Tag 15 Bilder beginnen. Aber ein halbes Bild zu Ende zu malen - das ist die Leistung. Am Anfang steht immer die große Neuordnung der Dinge. Irgendwann aber hat ein Bild seine Struktur bekommen. Der müssen Sie dann gehorchen. Das lässt sich sehr gut mit dem Schreiben vergleichen oder mit der Musik. Ich glaube, es gibt keine Kunst, die nicht diesen Gesetzen unterliegt."

Gelegentlich stellt sich Feodora Hohenlohe die Frage nach dem, was in ihrem Leben noch kommt. "Ich habe das mal als innere Übung durchgespielt", sagt sie. "Ich hätte nur noch ein Jahr zu leben, und ich wüsste das. Was würde ich mit diesem Jahr anfangen? So sehr ich auch überlege: Ich komme immer wieder darauf, dass ich nochmals versuchen würde, ein sehr gutes Bild zu malen."

 


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Aus der Serie "Paesaggi" 2010, 107 x 76 cm

Kunst und Kultur
zu Hohenaschau e.V.

Horst Thürheimer
Malerei

vom 19. März bis 25. April 2010
Vernissage am Freitag, 19. März, 19.00 Uhr
An der Festhalle 4, 83229 Aschau

Öffnungszeiten:
Mittwoch 16-18 Uhr, Freitag und Samstag 16-19 Uhr • Sonntag 10-12 Uhr und 16-19 Uhr

1952 geb. in Ulm/Donau
1974 - 80 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Heinz Butz
und Prof. Rudolf Tröger
1979 - 80 Meisterschüler bei Prof. Rudolf Tröger
lebt und arbeitet in München

Stipendien: 1983 Förderstipendium der Stadt München, 1986 Mathias-Pschorr-Stiftung,
1987 Prinzregent-Luitpold-Stiftung, 1988 Bayerischer Staatspreis,
1989 1. Preis beim 11. Kunstpreis der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen,
1989 USA-Stipendium des Bayerischen Staates,
1989 2. Preis beim „Grand Prix of Drawing“, Ljublijana
Über 30 Einzelausstellungen im In- und Ausland

„Seine Bilder sind stolze Zeichen eines unbändigen Gestaltungswillens, der sich abarbeitet an den Herausforderungen historischer Größe, magischer Schönheit und brutaler Zerstörung!“
(Dr. Harald Eggebrecht, Kulturkritiker der "Süddeutschen Zeitung" über die Arbeit von Horst Thürheimer)

 


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städtische galerie rosenheim

STATIONEN

Monika Huber und Rudolf Wachter
Eine künstlerische Begegnung

Ausstellungsdauer: 29. Januar bis 14. März 2010
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Montags sowie am Faschingsdienstag geschlossen

Führungen mit Dr. Erika Wäcker-Babnik:
Sonntag, 7. Februar 2010, 14 Uhr
Sonntag 7. März 2010, 14 Uhr

Max-Bram-Platz 2
83022 Rosenheim

 


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Pinakothek der Moderne
 

Pinakothek der Moderne
 

am 28. November 2009 fand in der Pinakothek der Moderne eine Benefiz-Auktion von Kunstwerken zu Gunsten der Sammlung "FOTOGRAFIE" statt. Vom Erlös soll das 40-teilige  Portfolio "Analogue" der amerikanischen Künstlerin Zoe Leonard für die Pinakothek der Moderne erworben werden.

Unter anderem wurden folgende Kunstwerke erfolgreich versteigert:

 

Mojé Assefjah

(geb. 1970 in Teheran, Iran, lebt und arbeitet in München)

La Linea, 2008

Eitempera auf Leinwand
100 X 70 cm

Galeriepreis: 4.800
Eingeliefert von: Mojé Assefajah
Courtesy Galerie Tanit, München

Hubertus Reichert (geb. 1952 in Lüneburg, lebt uns arbeitet in München und Berlin)

Palladio, 2007 Hinterglas auf Acrylglas, 80X110 cm

Galeriepreis: 3.200, eingeliefert von: Hubertus Reichert und Galerie Michael Heufelder, München


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Mojé Assefjah
 

MOJÉ ASSEFJAH
CLAUDIA DESGRANGES

Ausstellung: 10. November - 19. Dezember2009

Vom 9. bis 12. Dezember ist die Galerie geschlossen.

Zeitgenössische Kunst
Galerie Michael Schneider

Hohenzollernstraße 22 • 53173 Bonn
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr • Sa 11-15 Uhr und nach Vereinbarung


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Ilana Lewitan
 

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Modern09
 

"STRICTLY CONTEMPORARY"

vom 15. bis 18. Oktober 2009
12 - 18 Uhr

Briennerstraße 1, 2. Obergeschoß, 80333 München
Eingang im Innenhof

www.modern09.com

Modern zeigt zum 5. Mal wichtige Positionen der Gegenwartskunst.

Brigitte Henninger ist erstmalig dabei und zeigt Arbeiten folgender Künstler:

Alex Katz, Alexis Rockman, Andy Warhol, Jan Davidoff, Mojé Assefjah und Tom Wesselmann.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!


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Hans Engels
 

Hans Engels: "Bauhaus-Architektur"

Die Fotoausstellung von Hans Engels zur Bauhausarchitektur ist ab Donnerstag, 1.10.2009 bis 21.10 2009 unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft und des Goetheinstituts in Zagreb im Architekturmuseum zu sehen.

KROATISCHES MUSEUM FÜR ARCHITEKTUR DER KROATISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN UND KÜNSTE, I. G. Kovačića 37, Zagreb

„Beim Fotografieren von Architektur interessieren mich besonders die Spuren der Zeit und der Geschichte an und in den Gebäuden. Spuren, die ihre Erbauer und verschiedenen Bewohner hinterlassen haben...

Da waren die Häuser der Bauhausarchitekten ein spannendes Beispiel. Einerseits sind diese Ikonen von hohem kulturellem Wert, andererseits in der Realität oftmals vergessen und in einem sehr schlechten Zustand. Diese Gebäude habe ich gesucht, gefunden und fotografiert. Sie zusammen ergeben ein Bild der Bauhausarchitektur, das vor dieser Ausstellung noch nie zusammenhängend zu sehen war. Vom einfachen Siedlungsbau über Experimentalbauten bis zur luxuriösen Villa. Alles Werke der Architekten des Bauhauses, Studenten wie Meister, gebaut in der Zeit des Bauhauses ...

Die historische Spannbreite reicht dabei von der Zeit der architektonischen Experimente in den zwanziger Jahren, über die Macht- und Unterdrückungspolitik der Nationalsozialisten, welche die meisten Angehörigen des Bauhauses und ihre Ideen in das Exil vertrieben, bis zur visuellen Biederkeit der offiziellen DDR, die dieses Architekturerbe jahrzehntelang ignorierte – aber auch im Westen wurde vieles missachtet und vergessen....

Die Intention dieser Ausstellung ist, das Bekannte wie das Vergessene, das Wiederhergestellte wie das Umgebaute oder Verfallene gleichberechtigt zu dokumentieren und damit ein vollständigeres Panorama der Bauhaus-Architektur im öffentlichen Bewusstsein entstehen zu lassen“. Hans Engels
 


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Monika Huber

 

Glaubenssätze, Dogmen, Manifeste und Weisheiten über Architektur oder von Architekten beleben seit jeher die Diskussion über unsere gebaute Umwelt.

Während die einen Mies van der Rohes Zitat 'Less is More' mit ästhetisch inspiriertem Reduktionismus assoziieren, sehen Kritiker die Poesielosigkeit der gebauten Umwelt des 20. Jahrhunderts vor sich. 'Form follows function' - oft auch außerhalb der Architekturwelt bemüht - steht für poesievolle Zeugnisse modernen Bauens, ebenso wie für die nicht nur Zweck - sondern vor allem renditeoptimierten Bausünden in allen Teilen der Welt. Der in Äthiopien geborene Kulturkritiker Asfa-Wossen Asserate bezweifelt die zwingende Logik von Funktionalität, wenn er sagt: "Jeder weiss ja, dass man bei Bauwerken der Nachkriegszeit alle die Eigenschaften 'funktional' nennt, die besonders schlecht oder überhaupt nicht funktionieren. Die Entscheidung für das 'Praktische' und das 'Funktionale' ist magisch-ästhetisch und steht mit alltäglichen Vorgängen des Lebens und Arbeitens in keinerlei Beziehung". Jörn Utzon legt den Funktionsbegriff anthropozentrisch aus: ‚Wenn Form und Funktion eines Raums
harmonisch verschmelzen sollen, ist die Voraussetzung für gute Architektur ein Bedürfnis nach Behaglichkeit. So einfach und vernünftig ist das. Es setzt die Fähigkeit voraus, allen Forderungen nach Harmonie, die mit der Aufgabe verbunden sind, gerecht zu werden und sie zu einer ganz neuen Einheit zu bringen - so wie die Natur es macht’.

Monika Huber setzt sich in drei Wandbildern in den Räumlichkeiten der Obersten Baubehörde in München mit Zitaten von Architekten und über Architektur auseinander.

Prof. Roland Dieterle, Juli 2009

quotes in architecture

vom 11. September 2009 bis 31. August 2010
Mo - Fr (werktags) 8.00 - 18.00 Uhr


Monika Huber


Ausstellung in der
Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Inneren
Franz-Josef-Strauß-Ring 4, 1.-3. Stock, 80539 München
Kontakt: Herr Karpati (089) 21 92 34 71


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Reinhard Stangl

 

Sonderausstellung

Vom 6. September 2009 bis 3. Januar 2010
im Kunstmuseum Kloster unserer lieben Frauen in Magdeburg
Regierungsstrasse 4-6, 39104 Magdeburg
www.kunstmuseum-magedeburg.de

" Reinhard Stangl"
 

Malerei ist Farbe, aber ihre Voraussetzungen existieren in der Wirklichkeit. Reinhard Stangl malt, was ihn umgibt und wovon er weiß. Gemeint ist nicht, dass sich seine Motive einfach so ergeben, vielmehr ist der Augenblick nur der Auslöser für die Beschäftigung mit einem Bild, noch bevor es entstehen kann. Notwendig ist der Transformationsprozess, der Realität in Vision und wieder in Farben fasst. Die Ergebnisse sind real und spekulativ, immer emotional und von erfindungsreicher Bildsymbolik. Der Alltag in der Stadt, die Idyllen der Natur, die Vieldeutigkeit im Stillleben - am Ende ist die Malerei von Reinhard Stangl, die so durchdrungen ist von Leben, ausdrücklich das Medium der Farben. Der Maler bekennt sich zu dieser Faszination, die die Farben für ihn bedeuten: „Ich gehe sehr simpel vor. Ich habe eine Lieblingsfarbe, sagen wir mal rosa, altrosa; dann passe ich auf, wo diese Farbe in Erscheinung tritt, z.B. in einem Himmel, an einem Strand oder auf einem Foto. Oder es ist die Farbe gelb und ich entdecke die Zitrone. Die habe ich seit meinem Lebensanfang jeden Tag in der Hand, aber plötzlich interessiert mich dieses kühle, feine, ursprüngliche Gelb der Zitrone, bevor man sie anschneidet. Du findest sie in Italien auf dem Markt. Da liegt sie in solchen Bergen herum und plötzlich fängst du an, die Zitrone zu malen. Also, wenn ich meine Farben irgendwo in der Natur oder in der Wirklichkeit entdecke, versuche ich mir auch den Gegenstand klar zu machen. Ich muss das zusammenbringen, sonst kann ich nicht anfangen. Wenn es z.B. hier in der Oranienstraße richtig regnet, dann vervielfältigen sich die farbigen Lichter der Autos in den Pfützen und auf dem Asphalt. Da habe ich die Malbewegungen schon in der Hand. Manchmal gelingt das auch auf der Leinwand."

Reinhard Stangl hat sich in seiner Kunst die Sensibilität für den Blick unter die Oberfläche bewahrt. Immer wieder entstanden und entstehen auch Bilder mit politischem Hintergrund. Die Auswahl der Bilder in dieser Ausstellung im zwanzigsten Jahr nach dem Fall der Mauer konzentriert sich daher auf den Gesichtspunkt der aktuellen deutschen / globalen Realität.

Der 1950 geborene Künstler ist in Ostberlin aufgewachsen, hat in Dresden studiert und lebt seit seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik im Jahre 1980 in Westberlin. Wenige Künstler haben sich, wie er, permanent in und an dieser Stadt gerieben. Sein Blick auf Berlin von beiden Seiten der Mauer und auf die heutige Hauptstadt bildet die tragende Säule seiner Auseinandersetzung mit der visuellen Realität, er ist die Quelle seiner Symbolik und Bildästhetik.
 


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Jan Davidoff

 

Architekturen
mit Werken von Jan Davidoff u. A.

Vom 4. September bis 28. November 2009
im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath
Braubachstrasse 14-16, 60311 Frankfurt a.M.
 


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Ulrike Donié
 

Liebe Freunde und Interessierte!

Ich möchte Sie / Euch auf das neu erschienene Buch der

INTERDISZIPLINÄRE(n) STUDIENGES. e.V.

"DAS FREMDE DAS EIGENE UND DIE TOLERANZ"
Hg. Dieter Korczak
Asanger Verlag 2009 (ISBN 978-3-89334-541-0)

hinweisen.

Mit Textbeiträge u.a.von: Almut Baumgarten, Helmwart Hierdeis, Silvia Horsch, Thomas Laue, Thomas Markert, Herwig Steiner

Titelbild: Herwig Steiner, ("Attrappen"),
Grafik: Angelika Krikava

beste Grüße

Herwig Steiner


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Mojé Assefjah

 

Galerie Almine Rech

Vom 18. Juni bis 25. Juli zeigt die Galerie Almine Rech in Paris in die Ausstellung :

“ L´Iran sans frontière „
( Der Iran ohne Grenzen )

an der 7 Iraner, die entweder im Iran leben oder im Ausland ansässig sind, teilnehmen. In einem Moment, in dem der Iran eine seiner schwersten Krisen durchlebt, erweisen sich seine zeitgenössischen Künstler mit Arbeiten von hoher Qualität und individueller Aussage dem internationalen Kunstmarkt angemessen.

Die Leinwände von Mojé Assefjah, mit ihren organischen, ursprünglichen und eigensinnigen Formen, sind wie friedvolle Orte, an denen man verweilen mag. Sie sind wie ein heiterer Vormittag, der die Schönheit mit Macht und Freude neu erfindet.


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Simone Strasser

 

Galerie Kampl

zeigt

wanted

von

Simone Strasser

16. Juli - 5. September 2009

Galerie Kampl Buttermelcherstr. 15, 80469 München
Tel.: (089) 21 93 82 00
Di - Sa 12 - 19 Uhr und nach Vereinbarung

 

Zwischen Realismus und Abstraktion bewegt sich die Malerei von Simone Strasser, mit kraftvollen Pinselstrichen bringt sie ihr Sujet auf die Leinwand, versucht Gesehenes so unmittelbar wie möglich umzusetzen und schafft so ihre eigene Bildsprache jenseits von Mainstream und Moden.

Anlässlich der Austeilung wanted wird ein Katalog erscheinen.


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Jan Davidoff

Jan Davidoff

Glare

18. Juli - 4. September 2009

AANDO FINE ART

Tucholskystrasse 35 / Augustenstrasse
10117 Berlin

Tel.: (030) 28 09 34 18 / 19

Di - Sa 11 - 18 Uhr

 

 

 

 


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Horst Thürheimer

 

blocks

horst thürheimer

bilder
zeichnungen
linol- und holzdrucke

 

austellungsdauer:
18. juni - 31. Juli 2009
werktags mo. - fr. 8:00 - 18:00 uhr
oder nach tel. vereinbarung
089/1823471
eintritt frei

 

das schönste aber bei diesen blickspielen ist, dass sie einmal zu raumspielen werden, dass man um kanten und in ecken gucken kann, dass licht und wasser vor einem ihr unendliches techtelmechtel treiben, dass man vor verschlossenen toren und vergitterten fenstern steht, auf parkanlagen augen ruhen lässt oder sich über grundrisse beugt, unter denen weitere fundamente sich abzeichnen.
harald eggebrecht katalog "palazzi"

 



mischtechnik auf papier, 37,5 x 27 cm, 2002


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Ulrike Donié

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Herwig Steiner - Gesetz und Verbrechen

Herwig Steiner

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Den westlichen Demokratien ist es in den Jahren nach 1945 nicht gelungen, den Rassismus zu besiegen. Mancherorts wurde er nur in den "Untergrund" gedrängt. In vielen Fällen werden die Kriterien der Ausgrenzung weniger über Hautfarbe oder Abstammung bestimmt, sondern nach Besitzverhältnissen und ihren Zeichen, den Insignien des Designs. Dabei wird der innere Selektionsprozess des Ästhetischen in seiner Außenwendung zum gesellschaftlichen. Die Verhältnisse, für alle sichtbar, finden kaum Beachtung, und so wird auch die unterschiedliche Art der Behandlung des Fremden In unserem Tourismusland nicht kritisch wahrgenommen.

Die ästhetischen Selektionsverfahren, wie sie schon im traditionellen Kunstwerk wirken, spielen in der modernen medialen Gesellschaft wieder eine wichtige Rolle und bilden wesentliche Mechanismen der sozialen Ein- und Ausschließung. Das formale Grundprinzip der Aufmerksamkeitsgewinnung wirkt im Kontext der Massenmedien als machtvolle Maschine zur Generierung gesellschaftlicher Affirmation.

Paradigmatisch gewinnt damit diese Kunstauffassung eine aktuelle Bedeutung, Sie gilt es in ihrer Art und Wirkungsweise darzustellen. Daher habe ich über lange Zeit den Versuch unternommen, die vorgeformten Bedingungen und Intentionen der Betrachterinnen antizipatorisch in meine Arbeit einzubeziehen. So könnte man meine Werkgruppe der "Pre-Prints" in ihren Text-Bild-Verschränkungen am besten als eine Arbeit mit jenen Strukturen beschreiben, die man allgemein dem Begriff "Präformation" zuordnet - also jenes akkumulierte Wissen und die darin gebundenen

Wertparadigmen, die, teilweise ins Unterbewusste abgedrängt, unsere Wahrnehmung und Orientierung stark beeinflussen. Das "Unteilbare der Welt" ist sprachlich und wertparadigmatlsch strukturiert, Hier sind jene Bereiche angesiedelt, aus denen sich die Konstitutionsprozesse des Subjekthaften generieren. Vor der bewussten Wahrnehmung beginnt in der Vorauswahl aus dem Impulsüberschuss bereits die präformatorische Herrschaft. Alles Reflexive, jede Perspektive ist bereits ein Danach - ihr unterworfen. Daher gibt es bei mir keine Positionierung (der Ironie oder des Analytischen, denn dieser Anspruch wäre ein naiver, wenn damit Souveränität gemeint wäre), sondern Bewegungen in den Feldern symbolischer Massen. Kritik und Denken werden keineswegs als unmöglich oder als zu Verweigerndes angesehen - Im Gegenteil -, doch sollte klar sein, dass sich beides ausschließlich innerhalb dieser Rahmung abspielt

Die Visualisierung dieser Konstellationen bildet die Voraussetzung, die Stellen zu finden, wo Möglichkelten des Aufbrechens gegeben sind, Doch das Neue schließt die Rahmung nur anders; allerdings würde Ihre weltgehende Verflüssigung unausweichlich das Sprachliche und damit auch das Kognitive selbst auflösen -, was von mir innerhalb der Konzeption zum Begriff der "Attrappe" und zu den Funktionen der Täuschung in früheren Werkgruppen untersucht wurde.

Die Bedeutungsströme im Fluss der Zeit, die Pattern vor dem Bild der Wahrnehmung, der sich im historischen Blick abzeichnende Machtdiskurs werden ästhetisches Material. Dieses wird, gleichsam als eine Membran, Innerhalb der realen Räume des Lebens verspannt.

© 2006 Herwig Steiner


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Jan Davidoff: Storyboard

"STORYBOARD"

 

Am Anfang von Jan Davidoffs Malerei stehen Reisen in ferne Länder, Eindrücke von fremden Kulturen und unscheinbaren Gesten, fotografisch festgehalten und nach Hause gebracht. Die erlebten Momente unterzieht er einer extremen Kontrastierung, Neukomposition und Rekontextualisierung, Davidoff reduziert die Motive auf ihre wesentlichen Konturen, schichtet vielfältige Bildebenen bis hin zu ihrer gegenseitigen Durchdringung, und konfrontiert in seinen oft mystisch anmutenden Szenerien traditionelle Werte mit westlich orientierter Zukunftsausrichtung. Der vorliegende Band umfasst Arbeiten der letzten vier Jahre, in denen das Individuum isoliert oder als Teil der Masse, mal klein im Angesicht monumentaler Architektur, mal triumphierend mitten im Leben, immer aber

 

 

konfrontiert mit der Frage nach seiner Stellung innerhalb der urbanen und anonymen Gesellschaft, seinen Platz in der Welt behauptet.

Das Buch "Storyboard11 erscheint im Kerberverlag - Edition Young Art.
Es beinhaltet Arbeiten von Jan Davidoff aus der Zeit des Studiums 2005-2009 an der Akademie der bildenden Künste München, herausgegeben von Ulrike Garvert, mit Textbeiträgen von Karsten Löckemann, Andrea Welker, Nora Scholz, Nelson Wiegert.

Format 22x30 cm, 100 Seiten mit ca. 90 Farbabbildungen, Hardcover, gebunden,
deutsch / englisch
ISBN 978-3-86678-281-5
EUR 32,-


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