Vincent van Ojen Vita

Vincent van Ojen

1960

Geboren in Someren, Niderlande
Vincent van Ojen war 1984 der erste Student an der Kunstakademie in Den Bosch, der ausschließlich mit Farbholzschnitten graduierte. Diese Technik, die er sich während seiner Studienzeit autodidaktisch aneignete, verschaffte ihm im Laufe der Jahre einen festen Platz unter den zeitgenössischen niederländischen Grafikern. 1992 erhielt Van Ojen den Niederländischen Grafikpreis. Seine Werke wurden in Hunderten von Ausstellungen präsentiert und befinden sich in zahlreichen Sammlungen weltweit. Seine Holzschnitte sind bekannt für ihren besonderen Farbeinsatz und ihre herausragende technische Präzision.

1999

erwarben Van Ojen und seine Frau Lavínia eine stillgelegte Kirche in Helmond, die sie zu einem Theater und einem großen Atelier umbauten. Unter ihrer engagierten Leitung entwickelte sich das Theater zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum in der Region.

2009

vollzog Van Ojen den Wechsel zur Ölmalerei auf Leinwand. Farbe bleibt dabei eines der zentralen Elemente seines Schaffens. Dreißig Jahre ausschließlicher Arbeit mit Farbholzschnitten haben deutliche Spuren in seinen Gemälden hinterlassen. Als Grafiker war er durch die Widerständigkeit und die Einschränkungen der Technik gezwungen, präzise mit Form und Farbe umzugehen. Als Holzschneider musste er effizient und zielgerichtet arbeiten und sich in der Farbgebung klar ausdrücken – eine Arbeitsweise und Sichtweise, die auch seine Malerei prägt.